Eine neue Umfrage von Ripple unter mehr als 1.000 globalen Finanzführungskräften zeigt, dass digitale Vermögenswerte inzwischen als strategische Notwendigkeit und nicht mehr als optionales Experiment angesehen werden.
Was man wissen sollte:
Eine neue Umfrage von Ripple unter mehr als 1.000 globalen Finanzführungskräften zeigt, dass digitale Vermögenswerte inzwischen als strategische Notwendigkeit und nicht mehr als optionales Experiment angesehen werden.
Siebzig Prozent der Befragten sagen, dass Unternehmen digitale Asset-Lösungen anbieten müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, wobei Stablecoins als besonders wertvoll für die Verbesserung der Cashflow-Effizienz und die Freisetzung von Working Capital gelten.
Fintechs führen bei der Einführung digitaler Vermögenswerte, während Banken und Vermögensverwalter sich auf Tokenisierung, sichere Verwahrung und zertifizierte Infrastruktur konzentrieren – Entscheidungen, die laut Befragten den zukünftigen Wettbewerbsvorteil prägen werden.
Digitale Vermögenswerte sind kein Randexperiment im Finanzwesen mehr, sondern werden zunehmend zu einem zentralen Bestandteil dafür, wie Banken, Vermögensverwalter, Fintechs und Unternehmen Geld bewegen, Werte speichern und Risiken managen.
Das ist die zentrale Erkenntnis aus der Umfrage des Fintech-Unternehmens Ripple unter mehr als 1.000 globalen Finanzverantwortlichen, die zeigt, dass die Branche digitale Vermögenswerte als dringend und nicht mehr als optional betrachtet.
Sieben von zehn Befragten gaben an, dass Finanzverantwortliche irgendeine Form von digitalen Asset-Lösungen anbieten müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, was unterstreicht, dass die „Revolution der digitalen Vermögenswerte“ bereits im Gange ist.
Stablecoins – digitale Token, deren Wert an Fiat-Währungen wie den US-Dollar gekoppelt ist – haben sich als der überzeugendste Anwendungsfall herausgestellt: 74 % der Führungskräfte sagen, dass Stablecoins die Cashflow-Effizienz verbessern und Working Capital freisetzen können, was ihre wachsende Bedeutung als Treasury-Instrumente und nicht nur als Zahlungsinfrastruktur verdeutlicht.
Fintechs treiben die Einführung digitaler Vermögenswerte voran, wobei mehr von ihnen diese bereits im Treasury- und Zahlungsbereich einsetzen als Banken oder Unternehmen. Etwa 31 % nutzen Stablecoins, um Zahlungen von Kunden einzuziehen, und 29 % akzeptieren Stablecoins direkt. Viele greifen zudem auf Verwahrstellen und Infrastrukturanbieter für digitale Vermögenswerte zurück, während 47 % der Fintechs eigene Lösungen entwickeln möchten.
Immer mehr Banken und Vermögensverwalter möchten Vermögenswerte tokenisieren und benötigen dafür Partner. Von diesen konzentrieren sich 89 % zunächst auf sichere Speicherung und Verwahrung. Gleichzeitig legen Banken großen Wert auf Token-Management (82 %), während Vermögensverwalter stärker auf Distribution fokussieren (80 %).
Nahezu alle Befragten – 97 % – betonten die Bedeutung von Sicherheit und Zertifizierungen wie ISO und SOC 2, wobei auch operative Unterstützung und branchenspezifische Erfahrung eine große Rolle spielen.
