Das Projekt World, eine Initiative für digitale Identität, die unter anderem von Sam Altman mitbegründet wurde, hat mit „AgentKit“ ein neues Entwickler-Toolkit vorgestellt. Es soll KI-Agenten ermöglichen, bei Online-Interaktionen nachzuweisen, dass sie von einer realen Person unterstützt werden.
Die Beta-Version arbeitet mit dem offenen Protokoll x402 zusammen, das von Coinbase und Cloudflare entwickelt wurde. Dieses erlaubt es automatisierten Programmen, kleine Zahlungen auszuführen, wenn sie auf Webseiten, Schnittstellen oder digitale Dienste zugreifen.
Hintergrund ist ein wachsendes Problem: Immer häufiger übernehmen KI-Agenten Aufgaben, die früher Menschen vorbehalten waren – etwa das Buchen von Terminen oder Online-Einkäufe. Viele Plattformen reagieren jedoch misstrauisch auf automatisierten Traffic und blockieren ihn vorsorglich.
AgentKit verbindet solche Systeme mit der sogenannten World ID. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, das mithilfe kryptografischer Methoden bestätigt, dass eine Person einzigartig ist – ohne ihre Identität offenzulegen. Laut World können Entwickler so KI-Anwendungen schaffen, die glaubwürdig als „von Menschen gestützt“ gelten.
